Herr Ahlders berichtet über eine Partnerschaft |
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Spendenkonto:
Handwerkliche Hilfe in einem Ausbildungszentrum
Die Tafel hing einmal in einer Schule im Kreis Coesfeld.
Die hygienischen Zustände im Krankenhaus sind ein großes Problem.
Trotz aller Armut verbreiten die Kinder hin und wieder auch Lebensfreude.
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Die Senegal AG Am 15. September 2000 feierte der Verein O.N.G. Hilfe für den Senegal e.V. sein zehnjähriges Bestehen in der Burg Lüdinghausen. Es war eine eindrucksvolle Feierstunde mit vielen prominenten Anwesenden, die schon allein durch ihr Dasein und auch durch ihre Reden den Stellenwert dieser Hilfsorganisation klar machten. Gegründet wurde der Verein 1989. Allerdings gab es einen Vorläufer. In der Jugendfeuerwehr des Landes NRW wurde schon fast seit 10 Jahren Entwicklungshilfe im Senegal und speziell in der Stadt Thies betrieben. Diese Gruppe unter der Leitung von Herrn Schiek aus Solingen ist auch heute noch tätig. Die Freiwillige Feuerwehr des Kreises Coesfeld unter der Leitung von Herrn Fr.J. Frye nahm sich dieser Sache an und gründete ihren eigenen Verein. Dieser war nicht als Konkurrenz gedacht, sondern als Ergänzung und Verbesserung. Den Kern des Vereines bilden viele Mitglieder der ehrenamtlichen Feuerwehr des Kreises Coesfeld. Durch ihr Engagement, ihren Einfluss aber besonders durch ihre handwerklichen Fähigkeiten konnten sie in diesen Jahren ungeheure Hilfen in Thies, der zweitgrößten Stadt des Senegals, leisten. Im Jahre 1999 konnte die 1 Millionen DM Grenze an Hilfsgütern überschritten werden. Die verschiedenen Projekte sind in Kurzbroschüren in Wort und Bild dargestellt. Die Hilfe soll auch weiterhin geleistet und, wenn möglich, sogar noch gesteigert werden. Über allen Aktionen steht allerdings der Satz:
Theodor - Heuss - Realschule und der Senegal. Wie kam nun unsere Schule, die Theodor Heuss -
Realschule, zu diesem Projekt? Aber nicht allein Spenden aufzutreiben, war die Aufgabe
dieser AG, sondern sehr wichtig war auch das Knüpfen von
Kontakten zu Schulen und Schülern in diesem afrikanischen
Land. Allerdings erwiesen sich diese Kontakte für unsere Schüler
als sehr schwierig, da dieses Gymnasium erst mit der
Klasse 10 beginnt, und dadurch erhebliche
Altersunterschiede zu den meisten unserer Schüler
bestanden. Es wurde nach einer anderen Kontaktschule gesucht, und es
bot sich das kleine Malik Sy eine Realschule (Klassen 7 -
10)an. Sie stellt den Unterbau für das Gymnasium dar. Sie
hat ca. 1200 Schüler und ist damit eine kleinere Schule in
diesem Land. Die Schüler, die Briefkontakte hatten, haben inzwischen unsere Schule leider verlassen. Im Augenblick bin ich in einer Aufbauphase und habe Schüler aus den Klassen 5, 6 und 7. Diese sind mit Begeisterung bei der Sache, und ich hoffe, mit ihnen einige Aktionen durchführen zu können. Auch sie möchten gerne Schreibkontakte zu gleichaltrigen Schülern aus dem Senegal bekommen. Ich selbst habe mit den Feuerwehrleuten bisher 2 x den Senegal besucht. Diese Besuche haben bewirkt, dass ich mich für dieses Land und seine Menschen begeisterte. Ich sah aber auch die Not und Armut und kam zu der Überzeugung, dass es sich lohnt, hier mitzuarbeiten. So übernahm ich 1999 diese Arbeitsgemeinschaft und hoffe auch in der Zukunft etwas bewirken zu können:
Ich hoffe, dass diese AG weiter bestehen wird und ab und
zu eines der oben genannten Ziele erreicht wird. . |