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Theaterbesuch der 10. Klassen der Theodor-Heuss-Realschule: „Cyrano“

Am Dienstag, 29.1.08, besuchten ca. 140 Schüler/innen der 10. Klassen der THRS das Theaterstück „Cyrano“ von Jo Roets, eine modernere Fassung des französischen Klassikers. Das Stück ist eine Liebesgeschichte mit dramatischem Ende.
Zunächst bedanken wir uns bei Familie Ernsting, dass wir in Coesfeld ein Theater – und auch noch zu so einem freundlichen Preis – besuchen können. Auch für alle Schüler, die keine „Theatergänger“ sind, war es interessant, so ein Stück zu sehen.
Die Meinungen in unserer Klasse über das Stück sind geteilt: Einem Teil gefiel die moderne, peppige Musik, die den Schauspielern Zeit für den Umbau des Bühnenbildes und Veränderung der Kostüme gab. Einige fanden das Bühnenbild spartanisch, aber variabel, aus wenigem wurde viel gemacht (Spinde wurden gedreht und ergaben Teile einer Stadt).Die schauspielerische Leistung fanden wir durchweg  überzeugend.
Die Handlung wurde aus der Originalvorlage übernommen, so dass manche von uns fanden, dass die moderne Musik fast das einzig Moderne an dem Stück war. Einige waren enttäuscht und meinten, es sei etwas eintönig gewesen, dass nur drei Schauspieler auf der Bühne waren, die Sprache nicht immer verständlich und altertümlich war und deshalb nicht zu der modernen Musik passte. Andere fanden die Sprache teils sehr poetisch, manchmal aber auch sehr modern. Teilweise wurde Humor und Witz gut „rübergebracht“, aber insgesamt empfanden wir das Stück als nicht so interessant und zeitgemäß. Die eigentliche Botschaft des Stückes, dass im Leben viel mehr die inneren als die äußeren Werte zählen, wurde vielleicht nicht deutlich genug hervorgehoben.

 

   
   


 

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