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"Buongiorno, buongiorno, Pinocchio, Bambino felice, ti amiamo."
Am 06.12.2010 zeigten Schülerinnen der Theater-AG der Theodor-Heuss-Realschule Auszüge aus dem Musical Pinocchio.
Die Idee, Pinocchio als Musical in Schulen einzuüben und aufzuführen, stammt von Erika Reichert-Maja, die schon durch ihr Buch "Mit Kindern quer durch NRW" bekannt ist und in Begleitung von Lisa Feierabend an diesem Tag als besondere Gäste geladen waren. Der Grundgedanke dieses Projekts soll ein Beitrag zum friedlichen Miteinander und zur Völkerverständigung sein.
An der Theodor-Heuss-Realschule sprang der Funken bei Roswitha Wordtmann und Jessica Christen sofort über und sie richteten eine Theater-AG für Sechstklässler ein, die anfangs sehr gut besucht war. Nach den Sommerferien zeigte sich, dass viele Schüler durch den Unterricht so stark eingebunden waren, dass ihnen eine weitere Teilnahme an der AG nicht mehr ermöglichte. Die zwei Pädagoginnen arbeiteten nun mit deutlich weniger Schülerinnen weiter, weshalb in dieser Aufführung eine gekürzte Fassung des Musicals gezeigt wurde.
Pinocchio, 1881 von Carlo Collodi geschrieben und von Jean Claude Sèfèrian vertont, ist zu einer Lieblingsfigur vieler Kinder und Erwachsener geworden. Der kleine hölzerne Junge sammelt auf dem Weg zum Erwachsenwerden viele Erfahrungen. Er macht Fehler, bereut diese und ist wieder unvernünftig. Die Liebe seines Vaters, der ihn aus einem Holzstück geschnitzt hatte, und das Verständnis der guten Fee helfen, wenn er in Bedrängnis kommt und nicht mehr weiter weiß. So lernt er langsam, dass, wenn er ein richtiger Mensch werden will, er Verantwortung übernehmen muss. Die Theater-AG führte die einzelnen Szenen für den fünften Jahrgang auf. Die jungen Schüler sangen begeistert den Refrain "Buongiorno, buongiorno, Pinocchio" mit und zollten den Akteuren kräftigen Applaus. Zum Schluss übergab Jessica Christen allen Mitwirkenden einen Oskar für die gelungene Aufführung. Vielleicht dürfen wir Pinocchio im kommenden Jahr wieder im PZ begrüßen.
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