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Verabschiedung des Zehnerjahrgangs der Theodor-Heuss-Realschule

 

Am Freitag, 08.07.2011 entließ die Theodor-Heuss-Realschule 116 Schüler und Schülerinnen mit der Fachoberschulreife.

Die Feierlichkeiten begannen mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Lambertikirche.   „Wohin der Wind uns trägt...“ lautete das Motto, das durch die aufsteigenden Luftballons im Anschluss sichtbar unterstrichen wurde.

Schulleiterin Elke Gerdes begrüßte dann die Gäste im festlichen Rahmen des Konzert Theaters Coesfeld und bedankte sich herzlich bei Frau Dr. Hoppe-Oehl in Abwesenheit dafür, dass die Theodor-Heuss-Realschule schon fast in Tradition dort feiern darf. An die Schüler und Schülerinnen gewandt, besann sie sich auf die zurückliegende Schulzeit. „Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber man kann einen Grundstein legen, denn man kann an seiner Zukunft bauen.“, zitierte sie Saint-Expèry und beglückwünschte die Schüler zu ihrem Abschluss, der 71 Mal mit der Qualifikation zur gymnasialen Oberstufe erreicht wurde und ein erster Grundstein für die Zukunft ist. Einen besonderen Dank sprach sie den Eltern für ihre außerordentliche Unterstützung in allen Bereichen des Schulalltags aus. In diesem Rahmen überreichte sie Frau Twilling, der langjährigen Schulpflegschaftsvorsitzenden, einen Blumenstrauß, da diese mit der Entlassung ihres Sohnes das Amt niederlegt.

Nach einer Gesangseinlage, die wie in jedem Jahr unter der Leitung des ersten Konrektors Herrn Hauk-Zumbülte stand, sprach Frau Vennes im Namen des Rates der Stadt Coesfeld Glückwünsche aus. Anschaulich erzählte sie die Geschichte eines jungen Kung-Fu-Kämpfers, um deutlich zu machen, dass jeder Abschluss der Anfang des Weges zu einem neuen Ziel sei. Sie sprach den Schülern Mut zu, ihre eigenen Stärken und den eigenen persönlichen Stil zu finden, nicht locker zu lassen und Rückschläge als Herausforderung zu sehen.
Dem schloss sich Herr Söller als Vertreter der Gemeinde Rosendahl an. Die Schüler mögen auf ihrer sonnigen Reise in die Zukunft die eigenen Wünsche ernst nehmen, denn es gelte, die Verantwortung für das eigene, eine Leben zu übernehmen.

Nach einer musikalischen Einlage hielt Frau Twilling ihre letzte Rede als Elternvertreterin. Sie bezog sich auf Goethe: „Zwei Dinge sollten Kinder von Eltern bekommen, Wurzeln und Flügel.“, und so gab sie den Jugendlichen den Rat, den eigenen Weg konsequent zu gehen, sich nicht abbringen zu lassen und an ihre Fähigkeiten zu glauben. Sollten sie mal straucheln, mögen sie sich an ihre Wurzeln erinnern, ohne die Träume aufzugeben.

Das Team der Schülervertretung ließ alte Erinnerungen wach werden und meinte zusammenfassend, dass doch alles ganz schön gewesen sei. Mit Präsenten bedankten sie sich herzlich bei der Schulsekretärin Frau Schönlein und dem Hausmeister Herrn Nachtigall für die freundliche Begleitung im Schulalltag.  

Mit viel Applaus wurden die Klassenlehrer Frau Kreis, Frau Iking, Frau Schoppen und Herr Lasthaus bedacht, die sich als Reinigungskräfte verkleidet hatten und eine ganz neue Sicht auf das Schulleben zum Besten gaben.

Mit dem Lied „Sehen wir uns wieder?“, das der 10er-Musikkurs vortrug, endete nach der Zeugnisausgabe ein gelungener Nachmittag, der allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird.

 

10 a, Frau Iking

10b, Frau Kreis

10c, Herr Lasthaus

10d, Frau Schoppen

 

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