Pädagogische Konferenz am 19.02.2008 zum Thema zielgerichtete Gewalt / AMOK an Schulen
Herr Ulrich Kinitz, Leiter Direktion Kriminalität, führte in die Thematik zielgerichtete Gewalt an Schulen ein. Er stellte das Phänomen AMOK sowie die Motivationslage, d.h. das „Innere des Täters“ vor. Beispiele aus dem Ausland und Deutschland machten deutlich, dass jede Tat individuell betrachtet werden muss, sich bestimmte Verhaltensweisen jedoch ähneln, so dass sich daraus Konsequenzen für die Präventionsarbeit ergeben. Chancen der Prävention und die Möglichkeiten, eine Amoktat in der Vorphase zu erkennen, bildeten somit auch einen Schwerpunkt diesen Tages. Schulpsychologin Michaela Peponis referierte über die Traumatisierung einer erlebten Tat, über Stressoren und Nachsorge. Zudem gab sie einen Einblick in ihre Arbeit, über ihre Möglichkeiten und Grenzen.
Unsere Schule hat ein Krisenteam aufgestellt, dass sich im Vorfeld mit organisatorischen Fragen beschäftigt, den Notfallordner sondiert und eine, der Schule angepasste „Ordnungsakte“, erstellt. Zudem ist das Krisenteam jeder Zeit Ansprechpartner in Bezug auf Schwierigkeiten im Schulalltag. Das Team setzt sich aus folgenden Lehrpersonen zusammen: Frau Gerdes (Schulleitung), Frau Herkel (Beratungsleherin), Frau Gogolla (langjährige SV-Lehrerin), Frau Geers (Religionslehrerin), Herr Drauschke (Informatiklehrer), Frau Nollen (Mitglied des Arbeitskreises AMOK).
