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Hellmuth Noach besucht die Theodor-Heuss-Realschule (16.03.2007)

Zwei Stunden lang konnte man im Pädagogischen Zentrum die sprichwörtliche Stecknadel fallen hören : Die 120 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 der Theodor- Heuss- Realschule lauschten dem Bericht Hellmuth Noachs, der als Zeitzeuge über seine Kindheit und Jugend während der NS- Zeit berichtete.

Nach dem Einmarsch der Deutschen in die Niederlande, wohin die jüdische Familie Noach mit ihren fünf Kindern aus Deutschland geflohen war, erlebte Hellmuth Noach zuerst Diskriminierung, dann die Schrecken der Verfolgung . Während seine Mutter, seine kleine Schwester und zwei ältere Brüder abgeholt und in den Vernichtungslagern der Nazis ermordet wurden, konnten sich Hellmuth und ein Bruder bei einem Bauern in einem winzigen Raum zweieinhalb Jahre verstecken, bis die deutsche Besetzung der Niederlande und der Krieg beendet waren.

Am Ende seines Berichtes rief Hellmuth Noach die Schülerinnen und Schüler zu Wachsamkeit und Toleranz auf, damit sich niemals wiederholen kann, was er erlebt und erlitten hat.

Hellmuth Noach besucht die Theodor- Heuss- Realschule seit Jahren , nicht nur als Zeitzeuge der NS- Zeit, sondern auch als Schirmherr der „Schule-ohne-Rassismus“.

Mitglieder der „ Schule- ohne- Rassismus“- AG bedanken sich im Namen der Jahrgangsstufe 10 bei Hellmuth Noach

v. l. Sandra Döring, Maylinda Ujkani, Marcel Wensing, Simon Wilde, Hellmuth Noach, Anna Tenti und Andrea Nakelski

Herr Noach schreibt sich in das Gästebuch ein.

 

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